Als wäre die Situation nicht schon schlimm genug, gab es für
Viktoria Goch noch eine Portion Sarkasmus in musikalischer Form.
Die 2:3 (2:2)-Niederlage gegen den SV Sonsbeck war gerade amtlich,
da schallte Sashas Lied Goodbye aus den Boxen. Die Gocher
trotteten derweil gesenkten Hauptes in die Kabine, ihre Hoffnungen
auf den Klassenerhalt tendieren mittlerweile gen Null.
Das war nicht der endgültiger Abstieg, dafür aber
ein gefühlter Abstieg, erklärte Viktoria-Trainer
Thomas von Kuczkowksi. Seine Mannschaft präsentierte sich gestern
zunächst wie gelähmt, ließ den Sonsbeckern riesige
Freiräume: Felix Terlinden (2., 16.) und Danny Rankl (4.) vergaben
große Möglichkeiten, dann schlug Manfred Wranik zu. Der
Sonsbecker Angreifer profitierte bei seinem Führungstor von
Daniel Jagenburgs wuchtigem Langstreckeneinwurf (19.). Doch dazu
später mehr. 
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Unsere Reserve steht vor einer ganz
harten Aufgabe. Es gilt den Abstieg zu verhindern und sonst nichts.
Gestern missglückte der erste Angriff auf den Klassenerhalt.
Leider konnte die Mannschaft nicht das umsetzen, was man sich vorgenommen
hatte. Die Partie hatte noch nicht begonnen, da meldete sich Sebastian
Hoyer ab. Wieder machte ihm sein Rücken derart zu schaffen,
dass an einen Einsatz nicht zu denken war. Ramon Zanelli sprang
für ihn in die Startformation. Doch bereits in den ersten Minuten
standen sich unsere hochmotivierten Jungs selber im Wege. Pfalzdorf
spielte wie gewohnt mit langen Bällen aus der Viererkette,
um dann über ein, zwei Stationen bereits zum Abschluss zu kommen.
So erzielten sie folgerichtig auch die ersten Treffer in diesem
Lokalderby. Das erste Mal landete der Ball in der 13. Minute in
den Gocher Maschen. Ebenfalls durch einen langen Ball (der durch
den Rückenwind immer länger wurde), gelang den Blau-Weißen
der frühe 2:0 Zwischenstand (20. Minute). Wer nun gedacht hat,
die Motivation ist dahin, der sah sich getäuscht. Viktoria
hätte zur Halbzeit sogar führen müssen. Drei 100%ige
ließ man auf dem Platz liegen. Wenigstens einen Treffer hatte
man zur Halbzeit mehr als verdient. Leider war der Pfalzdorfer Keeper
an diesem Mittag sehr gut aufgelegt. Doch direkt nach der Pause
klingelte es das erste Mal im Pfalzdorfer Kasten. Jupp Elbers spielte
in die Schnittstelle der Pfalzdorfer Viererkette, so das Kai Esser
diesmal ein leichtes Spiel hatte den Anschlusstreffer zu erzielen.
In der 68. Wurden die Angriffsbemühungen der Viktoria kurzzeitig
durch das 1:3 unterbrochen, bevor Danny Gerrits in der 70. Sein
Tor besteuerte. Wieder war es Jupp Elbers der den entscheidenden
Ball in die Gasse spielte. Dann kam der Knackpunkt im Gocher Spiel.
In der 75. Minute spielte Danny Gerrits einen Pass auf Martin Dicks,
doch diesen Weg erahnte ein Blau-Weißer, dieser spielte den
Ball gekonnt auf den Freien Mann und dieser hatte dann nur wenig
Mühe gegen den so gut wie Chancenlosen David Parke. Alles in
allem war gestern mehr drin für unsere Reserve, aber in dieser
schwierigen Tabellensituation, fällt es den meist unerfahrenen
Spielern schwer, sich ruhig und so wie im Training auf dem Platz
zu präsentieren. Unsere Mannschaft war nicht die schlechtere,
aber es fehlte halt das entscheidende Quentchen Glück das Ergebnis
bereits zur Pause positiver zu gestalten. Nächsten Sonntag
starten wir einen weiteren Versuch das Ruder umzubiegen, dann erwarten
wir daheim den SV Nütterden.
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