Nach sechs Spielen ohne Sieg hat die Gocher Viktoria zurück in
die Erfolgsspur gefunden. Die Weberstädter konnten den 2:0-Erfolg
vom Vorjahr beim SC Kapellen-Erft wiederholen.
Die Durststrecke der Gocher Viktoria ist vorbei. Nach mageren Wochen
konnte am gestrigen Sonntag mit 2:0 beim SC Kapellen-Erft endlich
gegen einen direkten Konkurrenten dreifach gepunktet werden. Ein
Erfolg der für die Moral vor dem spielfreien Wochenende und
der folgenden schweren Partie gegen den KFC Uerdingen ganz wichtig
sein dürfte. Dementsprechend groß war die Erleichterung
für den Moment bei Trainer Thomas von Kuczkowski: "Mit
diesem Sieg sind wir sicher nicht aus dem Schneider, aber er tut
uns sehr gut. Die kämpferische Einstellung hat dieses Mal von
der ersten Minute an gestimmt." ... 
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Zumindest gegen elf Gocher bestimmte der SV Herongen das Spiel auf
eigenem Platz. Mit der gelb-roten Karte gegen den Gocher André
Reichelt bettelten die Heronger jedoch um den Anschlusstreffer.
"Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, es war einfach
nur Pech, dass wir heute verloren haben", sagte Viktoria-Trainer
Guido Sonntag. Herongens Coach Jan Schröers freute sich vor
allem über den Sieg, meinte aber auch, dass sein Team schon
in der ersten Halbzeit mehr Tore hätte schießen müssen:
"Dann hätten wir ganz bestimmt nicht mehr zittern müssen."
Die erste Hälfte ging an die Gastgeber,
zeigten sie zumindest in diesen 45 Minuten, dass sie vor dem Tor
effektiver arbeiten als unsere Farben. In der 9. Minute fiel das
1:0. Nach einen Freistoß prallte der Ball vom Pfosten genau
vor die Füße eines Blau-Weißen. Dieser brauchte
nur noch einzuschieben. Das 2:0 in der 42. Minute entstand nach
einem Fehler auf der linken Abwehrseite. Nach der Gelb-Roten Karte
an Andre Reichelt kamen die Gastgeber nur noch zu Kontern. Diese
vergaben die Heronger jedoch kläglich, so dass der Funke Hoffnung
auf einen Anschlußtreffer in der Luft lag. Am Ende sollte
es jedoch nicht reichen, beim Tabellendritten etwas zählbares
zu holen.
Der Kampf hat gestimmt, ein guter
Ansatz!
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Die neue Situation an der Spitze dieser
Liga läßt nun viele spannende Spiele erhoffen. Falls
Labbeck sein Nachholspiel gewinnen kann, stehen 5 Mannschaften an
der Tabellenspitze, die alle durch einen Punkt getrennt sind. Aldekerk
und Geldern haben 23, Viktoria, Veert 22 Punkte auf ihrem Konto.
Labbeck hat 19, kann aber wie gesagt auch noch auf 22 Zähler
kommen.
Viktoria III bleibt auch nach dem 12. Spieltag als einzige Mannschaft
der Liga ohne Niederlage.
Kervenheim hat in der Liga die schlechteste
Offensivabteilung (15 Tore in 10 Spielen), stehen jedoch hinten
meist sehr sicher in der Abwehr. Mit 20 Gegentoren, habe sie die
5. beste Abwehr der Liga. Viktoria kassierte nur 2 Treffer weniger.
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