SV Viktoria Goch - VfR Krefeld-Fischeln

2 : 3

Trübe Aussichten in Goch

Wie begossene Pudel schlichen die Spieler der Gocher Viktoria heute vom heimischen Kunstrasen. Es sah aus, als würden sie Bleiwesten statt regendurchnässter Trikots tragen. Die gebückte Gangart war Ausdruck der Gemütslage, die nach der 2:3 (1:3)-Niederlage gegen VfR Krefeld-Fischeln so trüb wie der Himmel über Goch war. Der Abstieg der Weberstädter wird somit immer wahrscheinlicher. „Uns haben heute auch einfach die Spielerpersönlichkeiten gefehlt“, betonte Thomas von Kuczkowski. Am Samstag meldete sich Tim Haal krank, kurz vor dem Anpfiff senkte Frank Rörthmans den Daumen nach unten. Und da Kapitän Heijo Peters schon längere Zeit ausfällt, musste von Kucz­kowksi fleißig improvisieren. Dass es dem Innenverteidiger-Duo Henrik Schneider und Patrick Braun an der Feinabstimmung mangelte, wurde in mehreren Szenen deutlich. ...

Die Schlinge zieht sich zu

Minutenlang weilte Thomas von Kuczkowski nach Spielschluss noch im strömenden Regen auf der Trainerbank. Der Gocher Coach musste sich erstmal sammeln nach der soeben besiegelten 2:3-Niederlage gegen den Tabellennachbarn VfR Krefeld-Fischeln. "Heute ist noch keiner abgestiegen", erklärte er dann, wohl wissend dass diese Heimniederlage dennoch ein entscheidender Schritt Richtung Landesliga gewesen sein könnte. Strömender Regen während der gesamten Spielzeit verpasste der Gemütslage in Goch ein passendes Szenario. Die Gäste feierten ihren ersten Saisonsieg seit dem Hinspiel im September und tauschten mit den Gochern in der Tabelle die Plätze. Das Heimspieldebüt 2011 hatten ...