Ergebnis - Gocher Hallen-Fußballmeisterschaft um den AVG-Pokal.

Die Hallenstadtmeisterschaften in Goch leben in der Regel davon, dass die unterklassigen Klubs den favorisierten Fußballern von der Viktoria ein Bein stellen wollen. Tatsächlich hatten die Schwarz-Roten zuletzt kein Abo mehr auf den Titel. Am Samstag aber durfte Heijo Peters als Kapitän der Landesliga-Truppe den Wanderpokal wieder entgegennehmen – ein 6:2 (3:2) gegen B-Ligist Concordia Goch bedeutete nach zwei titellosen Jahren wieder einen Erfolg.

Für Andreas Bergmann war daher auch die Pflicht erfüllt. „Alles andere als der Sieg wäre auch eine Enttäuschung gewesen“, sagte der Co-Trainer der Viktoria, „obwohl wir nicht immer überzeugt haben.“ In der Gruppe A hatte die klassenhöchste Truppe im Wettbewerb souverän den TSV Weeze besiegt, sich dann aber zu Erfolgen gegen die B-Ligisten SV Asperden und Spielvereinigung Kessel gemüht. Und auch das Halbfinale gegen die eigene Reserve war lange ausgeglichen, bevor die „Erste“ dann doch 5:3 gewann.

Im zweiten Semifinale unterdessen hatte die Concordia – mit drei Siegen souveräner Erster der Gruppe B – Weeze mit 3:1 bezwungen. Die Blau-Gelben waren zuvor so etwas wie die Stehaufmännchen des Turniers gewesen. Gegen Kessel hatten sie mehrfach einen Rückstand aufgeholt und zwei Sekunden vor Schluss durch Edin Dedic noch zum 4:4 ausgeglichen. Ein 5:0 gegen Asperden ermöglichte sogar noch den Einzug ins Halbfinale, in dem dann aber Concordia den längerem Atem bewies. ...

Die 24. Gocher Hallenfußballmeisterschaft endete mit dem erwarteten Favoritensieg. Die Erstgarnitur der Gocher Viktoria, aktueller Tabellenführer der Landesliga, setzte sich im Finale gegen die Gocher Concordia klar und verdient mit 6:2 durch. Rang 3 ging an die Gastmannschaft des TSV Weeze, die Viktoria Goch II im 9m-Schießen mit 3:1 bezwingen konnte.

Rund 500 Zuschauer hatten den Weg in die Dreifachturnhalle gefunden, somit war eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren erkennbar. Die Fans sorgten für viel Stimmung auf der Tribüne und wurden mit zahlreichen Toren entschädigt. Die beiden Unparteiischen Thomas Verrieth aus Rindern und Guido Tönnissen aus Nütterden hatten das Geschehen ständig im Griff und kamen trotz vieler brisanter Duelle ohne rote Karte aus. ...

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